Das Konsortium der Veroneser Weißweinappellation Soave hat eine Reduzierung der Höchsterträge beschlossen. Ab der kommenden Weinlese soll die Obergrenze im Produktionsreglement 13 500 Kilogramm Trauben pro Hektar betragen (bisher: 15 000 kg/ha). „Wir wollen die Eigenschaften der Garganega-Trauben in einem Kontext des weltweiten Konsumrückgangs verbessern“, begründete Konsortiumsdirektor Igor Gladich den Schritt. „Außerdem streben wir eine nachhaltigere Appellation an, mit weniger Verbrauch von Wasserressourcen.“
Neben der Ertragssenkung wurde auch eine Verstärkung der Kontrollen durch das Zertifizierungsunternehmen Siquria beschlossen. So soll 2024 ein Drittel der Betriebe (mehr als gesetzlich vorgeschrieben) während der Vegetationszeit kontrolliert werden. Damit soll das Produktionspotenzial der Garganega-Rebe besser eingeschätzt werden können, was auch im Hinblick auf die Ertragssenkung wichtig ist.

Gamberorosso/fh - Feb 2024